Beim Sightseeing in Berlin versucht der Pensionär Klapproth,
seinen Neffen Alfred dazu zu
überreden,
seine Beziehungen spielen zu lassen...
Er will nämlich unbedingt mal ein modernes Irrenhaus von innen sehen.
Der gewitzte (und auf Bares hoffende) Alfred führt seinen Onkel zu einer „Soiree“
in die (Familien-)Pension Schöller, wo illustre Gäste mitunter schon einen arg verwirrten
(oder
verwirrenden) Eindruck machen.
Zum Beispiel die Schriftstellerin Josefine Zillertal,
der Klapproth aber selber haarsträubende Geschichten erzählt...
...oder der Weltenbummler Bernhardy...
...oder Eugen Rümpel, der Neffe des Pensionsdirektors,
der zum Theater will, aber einen
schlimmen Sprachfehler hat.
In der Zwischenzeit versucht Alfred,
seine Angebetete Friederike (Schöllers Nichte) zu betören.
Ulrike, die verwitwete Schwester Klapproths, die ihm den Haushalt führt,
klagt über sein merkwürdiges Verhalten, seit er aus Berlin zurück ist.
Und dann wollen ihn auch noch seltsame Leute besuchen...
Bernhardy will Klapproth auf eine weite Reise mitnehmen.
Klapproth fürchtet sich.
Er hält Bernhardy immerhin für einen entsprungenen Irren.
Major Gröber – auch eine Bekanntschaft aus der Pension Schöller –
fordert Klapproth zum Duell.
Klapproth vertröstet und verfrachtet die ungebetenen Gäste in verschiedene Zimmer,
um in der Zwischenzeit Hilfe zu holen, die Herrschaften wieder in die Klapsmühle zu bringen.
Schwester Ulrike fällt von einem Entsetzen ins nächste:
So viel Besuch hat man hier sonst im ganzen Jahr nicht...
Fräulein Zillertal ist da...
...und auch Eugen ist eingetroffen. Klapproth gehen die Zimmer aus.
Dieser Herr ist mitnichten der Leiter des Irrenhauses,
sondern Pensionsbesitzer Schöller.
So langsam aber...
...klärt sich alles auf.
Nur Pensionär Klapproth...
...der ist am Ende baff.
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